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Ultraschalltherapie

Die Ultraschalltherapie gehört zu den Verfahren der Physikalischen Therapie.

Es handelt sich um eine mechanische Therapie, da Ultraschall aus Schallwellen mit unterschiedlichen Frequenzen besteht. Bei hohen Frequenzen entsteht zusätzlich eine Wärmewirkung (Thermotherapie).

Das Verfahren

Das Verfahren ist einfach zu handhaben und kann großenteils vom Patienten in der Praxis selbst durchgeführt werden.

Die mechanische Ultraschallwirkung (Mikrovibration) führt zu:

  • Änderungen der Durchlässigkeit der Zellmembranen
  • Verbesserung des Zellstoffwechsels
  • Steigerung des Stofftransports durch Diffusion in die Zellen
  • Verschiebung des pH-Wertes in den alkalischen Bereich
  • Veränderung von Proteinstrukturen
  • Verringerung der Muskelverspannung

Die thermische Ultraschallwirkungen führt zu:

  • Muskelentspannung
  • Schmerzlinderung
  • Durchblutungssteigerung (Hyperämie)
  • Entzündungslösende (antiphlogistische) Wirkung
  • Optimierung der Gelenkflüssigkeit
  • Resorptionssteigerung
    z.B. bei Sehnen, Bändern und Gelenkkapseln

Der Ort der Beschallung wird durch die Indikation gegeben. Bei Verletzungen (Traumen) oder Muskelverhärtungen (Myogelosen) wird der Ultraschallkopf lokal aufgesetzt.Eine weitere Möglichkeit bietet auch die Triggerpunktbehandlung (Reflexzone).

Die Ultraschalltherapie ist möglich bei:

  • Akute Krankheitszustände (u.a. Trauma, Fraktur)
  • Post-Operativ
  • degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Muskelverspannungen (Myalgien)
  • Narbenbeschwerden
  • Wundheilungsstörungen

Ihr Nutzen

Die Ultraschalltherapie kann als Ergänzung bei der Behandlung vieler Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt werden.