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Operation einer Nabelhernie

Bei der Nabelhernie (Hernia umbilicalis) handelt es sich um einen Eingeweidebruch, bei dem die Bruchpforte am Nabel liegt.

Man unterscheidet angeborene, bei Säuglingen auftretende und erworbene, bei Erwachsenen auftretende Nabelbrüche.

Das bevorzugte Alter liegt im sechsten Lebensjahrzehnt und bei Säuglingen. Bei Säuglingen tritt sehr häufig eine Nabelhernie auf, bildet sich aber meist in den ersten zwei Lebensjahren spontan zurück.

Vor der Operation

Vor der Operation sollte ein ausführliches Anamnesegespräch erfolgen. Eine röntgenologische Untersuchung der Hand stellt neben der gründlichen klinischen Untersuchung die Auswahl der geeigneten operativen Methode sicher.

Thrombozytenaggregationshemmer (blutverdünnende Medikamente) sollten ca. 5 Tage vor der Operation abgesetzt werden. Zur Unterstützung der Wundheilung empfiehlt sich, dass der Patient den Nikotinkonsum einstellt.

Das Verfahren

Bei der Operation einer Nabelhernie wird ein Schnitt in der Nabelregion gemacht, um die betroffenen Strukturen freizulegen. Danach wird meist ein Kunststoffnetz eingelegt und die einzelnen Schichten gut vernäht, um die Bruchpforte zu schließen.

Welche Form der Operation gewählt wird, hängt vom Zustand, dem genauen Befund und den Nebenerkrankungen des Patienten ab.

Die Operation wird überwiegend in Vollnarkose oder Regionalanästhesieverfahren durchgeführt. Sie kann auch ambulant durchgeführt werden.

Die Operation einer Nabelhernie im Erwachsenenalter ist ein sicheres Verfahren, um Komplikationen eines Bruches zu vermeiden.

Nach der Operation

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