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Kreuzband-Operationen

Der Kreuzbandapparat, besthend aus vorderem und hinteren Kreuzband zählt zu den Stabilisatoren des Kniegelenkes. Die anderen werden von den Menisken und den Seitenbändern gebildet.

Sind 2 der drei Stabilisatoren durch eine Verletzung betroffen, ist das Kniegelenk instabil.Die Kreuzbänder können überdehnt oder gerissen sein. Eine Kreuzbandverletzung fällt je nach Schwere als leichte oder deutlichere Instabilität des Schienbeinkopfes gegenüber der Oberschenkelrolle auf.

Es entsteht für den Verletzen der Eindruck, als ob nach dem Stehenbleiben der Oberschenkel noch weiter nach vorne schiebt. Eine Naht der Kreuzbänder, die früher oft gemacht worden ist, bringt keinen Erfolg.

Vor der Operation

Vor der Operation erfolgt neben einer umfassenden Untersuchung ein ausführliches Gespräch, bei dem der Patient die ihn interessierenden Fragen stellen kann.

Nach einer weiteren Besprechung mit dem Narkosearzt bestätigt der Patient mit seiner Unterschrift, dass er mit dem Eingriff und der Betäubungsart einverstanden ist.

Blutverdünnende Medikamente bedürfen einer besonderen Sorgfalt und sollten bis 1 Woche  vor der Operation abgesetzt werden. Gegebenenfalls muss ein Ersatz mit Heparinspritzen durchgeführt werden. Zur Unterstützung der Wundheilung ist die Einstellung des Nikotinkonsums förderlich.

Ablauf der Operation

Bei gerissenen Kreuzbändern ist eine Kreuzbandplastik erforderlich. Bei überdehnten Bändern kann konservativ mit einer vorübergehenden Ruhigstellung behandelt werden. Bei der Kreuzbandplastik werden körpereigene Sehnen vom gleichen oder auch bei vorausgegangenen Operationen vom anderen Bein entnommen und aufbereitet.

Bewährt haben sich dafür die Sehnen der Oberschenkelinnenseite (Adduktorenmuskeln) und das mittlere Drittel der Kniescheibensehne.

Die unterschiedlichen Techniken beinhalten das Bohren von Aufnahmekanälen in den Knochen des Schienbeinkopfes und der Oberschenkelrolle. Die einzelnen Versorgungsarten unterscheiden sich durch die Befestigung der Transplantate.

Nach der Operation

Falls eine Wunddrainge eingelegt wird erfolgt deren Entfernung je nach Förderung am 1. oder zweiten postoperativen Tag.

Für die Wundheilung sind 2 Wochen zu veranschlagen. In diesen Zeitraum fällt auch die Entfernung einliegender Wundfäden.

Je nach ausgeübtem Beruf ist eine Schonung von mehreren Monaten angezeigt. Die Karenz für sportliche Betätigungen wäre im gleichen Intervall zu sehen.

Anfängliche Verhärtungen des OP Gebietes sind bis möglich.